„Conflict-Kitchen“, Pittsburgh, USA

Zwei Künstler betreiben in Pittsburgh, USA, einen kleinen Imbiss als Non-profit-Organisation. Die Mahlzeiten, die sie servieren, sind aus fernen Ländern wie Iran, Afghanistan, Kuba, Palästina und Nordkorea – alles Länder, mit denen die USA im Konflikt stehen. Alle sechs Monate gestalten sie die Fassade neu und stellen sich mit Speisekarte, Informationen, Worskhops und Kochkursen ganz auf das jeweilige Land ein. Denn „Conflict Kitchen“ will die Länder bekannter machen. Man soll sie erschmecken, erfahren, begreifen, erleben. Die Servietten und die Verpackungen werden bedruckt mit Texten über Küche, Kultur, Politik, Religion und die Hintergründe des bilateralen Konfliktes. Die Resonanz ist sehr positiv und die Message kommt an: erst über das Verstehen rückt das Fremde näher und nimmt den Widerstand und die Furcht. http://conflictkitchen.org/

Ich finde solche Projekte faszinierend, inspirierend und sehr wertvoll, da sie Menschen zusamnmen bringen und das gegenseitige Verstehen ermöglichen. Sie wecken die Neugier und das Interesse – als bestes „Gegengift“ zur allgegenwärtigen Angst in unserer Gesellschaft.